Informelles Ministertreffen für Wettbewerbsfähigkeit - Die ersten Schritte des "Europäischen Small Business Act"
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© Ministère de l'économie, de l'industrie et de l'emploi – Sircom
- Von: 17.07.2008
- Bis: 18.07.2008
- Ort: Versailles
Die für Binnenmarkt und Industrie zuständigen Minister der EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Freihandelsassoziation trafen sich zu Diskussionen, die von Hervé Novelli, Präsident des Rates "Wettbewerbsfähigkeit" in seiner Zusammensetzung für Fragen zum Binnenmarkt und zur Industrie und französischer Staatssekretär für Handel, Handwerk, kleine und mittlere Unternehmen, Tourismus und Dienstleistungen, und dem Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten Jean-Pierre Jouyet geleitet wurden. Die Debatten fanden in Anwesenheit dreier Mitglieder der Europäischen Kommission, Günther Verheugen, Charlie McCreevy und Neelie Kroes, und des Präsidenten der Europäischen Investitionsbank Philippe Maystadt statt.
Thema der Diskussionen war der "Europäische Small Business Act", ein Maβnahmenkatalog zur Verbesserung der Entwicklungs- und Wachstumsbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen in Europa, wie beispielsweise Zugang zu öffentlichen Aufträgen. Im Laufe eines Arbeitsessens mit Philippe Maystadt und in Anwesenheit des Generalssekretärs der Europäischen Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe Andrea Benassi wurde auβerdem über den Zugang der kleinen und mittleren Unternehmen zu Finanzierungsmöglichkeiten gesprochen. Die Minister unterstützten das Projekt der Europäischen Privatgesellschaft, welches vom Europäischen Kommissar Charlie McCreevy präsentiert wurde. Dank dieses vereinheitlichten Rechtsstatus können die kleinen und mittleren Unternehmen die Kosten, welche mit der Anpassung an das jeweilige nationale Gesellschaftsrecht in den 27 Mitgliedstaaten verbunden sind, reduzieren.
Die Minister tauschten sich über die Strategie der Europäischen Union in einer globalisierten Wirtschaft aus, insbesondere über die Vorschläge zur Unterstützung von Forschung und Innovation sowie für einen besseren Zugang zu öffentlichen Aufträgen in Drittstaaten. Sie betonten den komparativen Kostenvorteil, welchen das geistige Eigentum für die EU darstellt, und die Notwenigkeit, die diesbezüglichen Rechte zu schützen. Sie befürworteten deshalb ein verstärktes Engagement der EU und ihrer Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung der Marken- und Produktfälschung. Die Minister äuβerten ihre positiven Erwartungen hinsichtlich des Entwurfs einer Strategie für die gewerblichen Schutzrechte in Europa, welchen die Kommission am 16. Juli 2008 beschlossen hat.
Informelles Ministertreffen für Wettbewerbsfähigkeit (Ankündigung der Veranstaltung)
- Aktualisiert am: 17.12.2008
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