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3. Europäische Konferenz zur Sicherheitsforschung

© CETU - MEEDDAT © CETU - MEEDDAT
  • Von: 29.09.2008
  • Bis: 30.09.2008
  • Ort: CNIT Paris La Défense

Zu dieser Konferenz werden mehr als 1200 Teilnehmer aus Forschung, Industrie und den europäischen Institutionen erwartet.

Hauptziel ist, die konkreten Auswirkungen der Sicherheitsforschung auf den Bürger aufzuzeigen.

Die Konferenz stellt einen Beitrag zu Forschung und Innovation dar und fördert die Begegnung zwischen Forschern, der Industrie und den Nutzern. Dabei wird die Notwendigkeit des Zusammenspiels zwischen Forschung und Innovation einerseits und den Bedürfnissen des Sicherheitsmarktes andererseits hervorgehoben. Die Konferenzteilnehmer werden die Forschung im Sicherheitssektor als integralen Bestandteil des europäischen Raumes der Sicherheit und des Schutzes der Bürger zur Sprache bringen.

Sie wird insbesondere vier groβe Bereiche behandeln: die Sicherheit der Bürger, den Schutz sensibler Infrastrukturen, das Krisenmanagement und die Sicherheit der Auβengrenzen. Die Konferenz stützt sich auf eine Partnerschaft des öffentlichen und des privaten Sektors, die die Industrie und die privaten oder öffentlichen Endnutzer miteinander in Verbindung bringt. Sie folgt einem multidisziplinären Ansatz und berücksichtigt gesellschaftliche Aspekte, die von einem Groβteil der Mitgliedstaaten geteilt werden.

Die Konferenz fügt sich in den Handlungsrahmen des Europäischen Programms zur Sicherheitsforschung (ESRP) des 7. Rahmenprogramms für Forschung und Technologische Entwicklung (FRP7) ein, über welches sie finanziert wird. Die Teilnehmer werden zukünftige Ausschreibungen für Projekte in der Sicherheitsforschung vorbereiten, die für eine Finanzierung durch das Europäische Programm zur Sicherheitsforschung in Frage kommen.

Welche Projekte sind für das ESRP förderungswürdig? Darunter fallen beispielsweise die automatisierten Systeme zur Echtzeitanalyse von Gepäck an Flughäfen oder die biometrische Identifikation von Passagieren (Erkennung von gefährlichen oder verbotenen Produkten, intelligente Videoüberwachung zur vereinfachten Identifizierung gesuchter Personen usw.); Mittel- und langfristig ist das EU-Programm zur Sicherheitsforschung ein Instrument zur europäischen Integration, welches es ermöglichen soll, den Herausforderungen im Sicherheitsbereich durch die Entwicklung einer gemeinsamen Herangehensweise zu begegnen. Kurzfristig reagiert das Programm auf die Weiterentwicklung des europäischen Sicherheitsmarktes, für den die Aspekte der Normalisierung und der industriellen Politik besonders wichtig sind.

Während der Veranstaltung können in einem Vorführbereich sowie bei einer Industrieausstellung, die sich im Zentrum der Konferenz befinden, die letzten Innovationen auf dem Sicherheitssektor in Augenschein genommen werden.

Die Konferenz wird gemeinsam vom französischen Ministerium für Hochschulwesen und Forschung sowie den Ministerien für Inneres und Verteidigung und mit Hilfe der Europäischen Kommission organisiert.

  • Aktualisiert am: 17.10.2008
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