Hauptversammlung der Konferenz der peripheren Küstenregionen Europas
- Von: 01.10.2008
- Bis: 03.10.2008
- Ort: Bayonne
Auf Einladung des Präsidenten des Regionalrates von Aquitaine Alain Rousset findet die Jahreshauptversammlung der Konferenz der peripheren Küstenregionen Europas dieses Jahr in Bayonne (Frankreich) statt. Am 2. und 3. Oktober kommen knapp 400 Teilnehmer in Südfrankreich zusammen.
Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Ausarbeitung der Vorschläge der Konferenz der peripheren Küstenregionen Europas angesichts der anstehenden Verhandlungen über die Beteiligung und die Rolle der Regionen bei der Europapolitik des nächsten Jahrzehnts.
Die aktuellen EU-Themen, die territoriale Auswirkungen haben, stehen auf der Tagesordnung. So zum Beispiel
- die integrierte Meerespolitik der Europäischen Union,
- die Auswirkungen der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik auf die regionalen Wirtschaften,
- die Rolle der Regionen im Bereich des EU-Pakets "Energie/Klima",
- der territoriale Zusammenhalt und die Lissabon-Strategie.
Teilnehmen an der Konferenz werden auch die EU-Kommissarin für Regionalpolitik Danuta Hübner, die das Grünbuch der Kommission zur Regionalpolitik vorstellen wird, der Kommissar für Fischerei und maritime Angelegenheiten Joe Borg und der Vizepräsident des Ausschusses der Regionen Michel Lebrun.
Der Generalversammlung werden am 1. Oktober die Vollversammlungen der sechs geografischen Kommissionen der Konferenz der peripheren Küstenregionen Europas vorangehen.
Die Konferenz der peripheren Küstenregionen Europas
Die 1973 auf Initiative von 23 Regionen gegründete Konferenz der peripheren Küstenregionen Europas besteht heute aus 159 Regionen aus 28 Staaten (EU-Mitgliedstaaten und Drittstaaten), die über 190 Millionen Bürger repräsentieren. Die geographische Lage an der Küste Europas bringt Vorteile, aber auch Zwänge mit sich. Die Regionen versuchen, mittels der Konferenz die gemeinsamen Interessen bei den Europäischen Institutionen und den Staaten zu fördern und konkrete Projekte zur Nutzung ihres Potentials umzusetzen.
Um den Besonderheiten ihrer verschiedenen Regionen Rechnung zu tragen, ist die Konferenz der peripheren Küstenregionen Europas in sechs geografische Kommissionen unterteilt: Inseln, Nordsee, Ostsee, Mittelmeer, Atlantikbogen, Balkan und Schwarzes Meer. Diese über eine eigenständige Organisation verfügenden Kommissionen versuchen, stets im Einklang mit den Interessen der gesamten Konferenz, ihre Identität zu stärken und bei Themen von gemeinsamem Interesse zusammenzuarbeiten.
Die von den Gemeinschaftsinstitutionen unabhängige Konferenz der peripheren Küstenregionen Europas arbeitet unter Leitung ihres Präsidenten Claudio Martini, Präsident der Region Toskana (Italien), insbesondere auf folgende Ziele hin:
- eine ausgewogene Entwicklung der Regionen innerhalb der Politiken der Europäischen Union,
- die Beteiligung der Regionen an der Erarbeitung, Umsetzung und Evaluierung der öffentlichen europäischen Politiken im Hinblick auf ein effizientes politisches Handeln,
- ein visionäre Meerespolitik der Europäischen Union, auf Grundlage einer integrierten Herangehensweise.
- Aktualisiert am: 23.12.2008


