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Forum zu den Sicherheitsinteressen der Europäischen Union

EUFOR-Fahrzeug in der Republik Tschad (Goz Beida), © F. de La Mure EUFOR-Fahrzeug in der Republik Tschad (Goz Beida) © F. de La Mure
  • Von: 02.10.2008
  • Bis: 03.10.2008
  • Ort: Paris, Maison des Arts et Métiers
Die französische Präsidentschaft und das EU-Institut für Sicherheitsstudien organisieren vom 2. bis 3. Oktober in Paris ein Forum mit dem Titel "Welche Strategie im Dienste der Sicherheitsinteressen der Europäischen Union?".

Das Forum, zu dem sich europäische Sicherheitsexperten am 2. und 3. Oktober in Paris versammeln, ist der Abschluss einer dreiteiligen Seminarreihe zur Europäischen Sicherheitsstrategie von 2003, die dieses Jahr in Italien, Polen und Finnland abgehalten wurde. Es ist eine Folge des Vorschlags von Nicolas Sarkozy vom Dezember 2007, erneut über die Europäische Sicherheitsstrategie zu diskutieren.

In den letzten fünf Jahren hat die Europäische Union bei der Umsetzung ihrer Sicherheitsstrategie beträchtliche Fortschritte gemacht. Nichtsdestotrotz bleibt vieles zu tun. Die Veränderungen des internationalen Umfeldes stellten vor allem die Institutionen und die Effizienz der multilateralen Handlungsstrukturen auf eine ernsthafte Probe. Diese Entwicklungen beeinflussen die Anstrengungen der EU in Richtung einer internationalen Ordnung, die in der Lage ist, die von der Europäischen Sicherheitsstrategie identifizierten Herausforderungen und Bedrohungen - z.B. der internationale Terrorismus, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, regionale Konflikte, zerfallene Staaten und organisierte Kriminalität - vorherzusehen.

Das Forum wird die Erfolge und Misserfolge der Union als internationaler Handlungsträger genauer beleuchten. Es wird sie vor allem vor dem Hintergrund der Lehren, welche aus den Missionen im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik gezogen wurden, analysieren und klären, wie die gemeinsamen Interessen in eine kohärenten gemeinsamen Europapolitik übersetzt werden.

Das Forum wird auch eine Gelegenheit zur Diskussion über die französischen Weiβbücher zu Verteidigung, nationaler Sicherheit, Auβen- und Europapolitik bieten. In diesem Zusammenhang, soll die Veranstaltung der anwesenden Expertengemeinde die Möglichkeit geben, sich einem europäischen Konsens über die Visionen und zukünftigen gemeinschaftlichen Aktionen anzunähern, indem sie die folgenden Fragen analysiert:
o Welche Lektionen für internationale und multilaterale Lenkungsmechanismen sowie für nähere Umgebung können aus der Umsetzung der Europäischen Sicherheitsstrategie gezogen werden?

o Welche Bedrohungen und Möglichkeiten werden in Zukunft für die EU im Vordergrund stehen?

o Wie sollten die Methoden und Veränderungen des außenpolitischen Handelns der EU aussehen, um sie kohärenter zu gestalten und sie in die Lage zu versetzen, die sie betreffenden Herausforderungen zu bewältigen? Welchen Platz nimmt die Sicherheits- und Verteidigungspolitik in der Außenpolitik der Europäischen Union ein?

  • Aktualisiert am: 23.12.2008
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