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Eurosafe-Konferenz über die Förderung von Sicherheit und Vorbeugung von Verletzungen und Gewalt

Sicherheit von Kindern, © Commission de la sécurité des consommateurs Sicherheit von Kindern © Commission de la sécurité des consommateurs
  • Von: 09.10.2008
  • Bis: 10.10.2008
  • Ort: Paris, Konferenzzentrum Pierre Mendès-France
Diese zweitägige Zusammenkunft vereint 300 Experten, um die Sicherheit zu fördern und Verletzungen sowie Gewalttätigkeiten in der Europäischen Union vorzubeugen.

In der Europäischen Union sterben jedes Jahr rund 235 000 Menschen an den Folgen eines Unfalls oder einer Gewaltanwendung. In Frankreich fordern tagaus, tagein 30 000 Alltagsunfälle 12 000 Verletzte und 50 Todesfälle. Selbstmord war die Ursache für mehr als 10 000 Tote im Jahr 2005. Die Verkehrsunfälle haben ihrerseits 4 615 Todesopfer im Jahr 2007 gefordert.

Von diesen Fakten sind sämtliche Mitgliedstaaten der Europäischen Union betroffen. Die Eurosafe-Konferenz vom 9. und 10. Oktober wird möglichen Ansätzen für eine Verbesserung der Sicherheit nachgehen.

Diese von Luc Chatel, Staatssekretär für Verbrauch und Regierungssprecher, eröffnete Expertenkonferenz, der auch Meglena Kuneva, EU-Kommissarin für Verbrauch, beiwohnen wird, führt rund 300 Teilnehmer zusammen und bildet die Bühne für Beiträge von 80 Sachverständigen, die entweder im Plenum oder in Themenworkshops das Wort ergreifen werden.

Ausrichter dieser Veranstaltung ist die Kommission für Verbrauchersicherheit, in Partnerschaft mit Eurosafe, der europäischen Organisation für die Förderung der Sicherheit in Europa, und mit der Unterstützung der EU-Kommission.

Bei den Diskussionsrunden geht es um die Sicherheit mit all ihren Facetten: Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher, Produkte und Dienstleistungen, Sicherheit von Kindern und älteren Menschen, Sport- und Freizeitaktivitäten, aber auch Straßenverkehrssicherheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.

Die Vorbeugung von Verletzungen und Gewalt wird ganz spezifisch unter dem Blickwinkel des Selbstmordes und der zwischenmenschlichen Gewalt, der Gewalt in der Ehe und unter Jugendlichen thematisiert.

Allgemeinere Themenstellungen bilden den Rahmen für Vorträge, die insbesondere auf die Ausarbeitung nationaler Verhütungspläne, die Verbesserung der epidemiologischen Angaben und die Risikobewertung gefährlicher Produkte und Dienstleistungen eingehen.

Traumatische Alltagserlebnisse erfordern eine gemeinsame Analyse aller an der Vorbeugung beteiligten Akteure und eine Verständigung sämtlicher Entscheidungsträger.

Die Diskussionsrunden richten sich an Fachkräfte für Präventionsarbeit, Behörden, Akteure aus der Praxis, Experten und Akademiker. Der daraus resultierende Austausch von Kenntnissen wird zur Neubelebung einer echten bewussten und europäischen Präventionspolitik beitragen.

  • Aktualisiert am: 06.10.2008
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