Einleitung der Strategischen Partnerschaft Europäische Union - Mexiko
Rede der mexikanischen stellvertretenden Außenministerin, Frau Lourdes Aranda
© Service Presse - Mexico
- Von: 13.10.2008
- Bis: 14.10.2008
- Ort: Mexico (Mexique)
Der französische Botschafter in Mexiko Daniel Parfait, der die französische Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union vor Ort vertritt, brachte die Strategische Partnerschaft mit Mexiko auf den Weg.
Somit erkennt Europa die Rolle Mexikos als internationaler Akteur auf höchster Ebene an. Der Botschafter hat, zusammen mit der stellvertretenden Außenministerin, Maria de Lourdes Aranda Bezaury, dem stellvertretenden Generaldirektor der Generaldirektion Außenbeziehungen der Europäischen Kommission für Lateinamerika und Asien, João Aguiar Machado, sowie dem Leiter der Delegation der Europäischen Kommission in Mexiko, Botschafter Mendel Goldstein, am 13. Oktober 2008 die Strategische Partnerschaft EU-Mexiko eingeleitet.
Mexiko ist nun der einzige lateinamerikanische Staat, der Mitglied der OECD ist, und der einzige Staat der sich aus großen Schwellenländern (China, Indien, Brasilien, Südafrika und Mexiko) zusammensetzenden Gruppe der G5, der sowohl über ein globales Abkommen (einschließlich eines Freihandelsabkommens) als auch über eine Strategische Partnerschaft mit der Europäischen Union verfügt. Diese Strategische Partnerschaft mit Mexiko wird so zum Rahmen für eine Zusammenarbeit bei folgenden umfassenden Themen: Frieden, kollektive Sicherheit, Lösung regionaler Krisen, Umwelt und Klimawandel, sozialer Zusammenhalt, Menschenrechte, organisiertes Verbrechen und Migration.
Zur gleichen Zeit wie die Annahme der Schlussfolgerungen zur Einrichtung einer Strategischen Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und Mexiko wurde das 8. Treffen des gemeinsamen Ausschusses EU-Mexiko eröffnet. Dieses Treffen fand am 13. und 14. Oktober in Mexiko statt. Die Arbeit des Auschusses ermöglichte einen offenen Austausch über aktuelle internationale Fragen, die von gegenseitigem Interesse sind, wie die Finanzkrise, die Sicherheit, die Menschenrechte, der Kampf gegen den Klimawandel, die Zusammenarbeit innerhalb der Vereinten Nationen und der Kampf gegen den Drogenhandel.
- Aktualisiert am: 23.12.2008

