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Die wichtigsten Ergebnisse des Treffens zwischen dem ECOFIN-Rat und den EFTA-Staaten

Kristin Halvorsen, Christine Lagarde, Doris Leuthard, © Consiglio dell’Unione europea Kristin Halvorsen, Christine Lagarde, Doris Leuthard © Consiglio dell’Unione europea
  • Von: 04.11.2008
  • Bis: 04.11.2008
  • Ort: Bruxelles

Unter dem Vorsitz von Christine Lagarde fand ein Treffen des ECOFIN-Rates mit den EFTA-Staaten (Europäische Freihandelsassoziation, der Island, Liechtenstein, die Schweiz und Norwegen angehören) statt. Das Treffen bot Gelegenheit zum Austausch über die Finanzkrise, ihre Auswirkungen und die daraus zu ziehenden Lehren, vor allem was die finanzielle und steuerliche Transparenz betrifft.

Bei den Diskussionen zur Finanzkrise befassten sich die Minister lange mit dem Fall Island.

Unter dem Vorsitz von Christine Lagarde fand ein Treffen des ECOFIN-Rates mit den EFTA-Staaten (Europäische Freihandelsassoziation, der Island, Liechtenstein, die Schweiz und Norwegen angehören) statt. Das Treffen bot Gelegenheit zum Austausch über die Finanzkrise, ihre Auswirkungen und die daraus zu ziehenden Lehren, vor allem was die finanzielle und steuerliche Transparenz betrifft.

Christine Lagarde betonte ferner die Notwendigkeit, Lehren aus der aktuellen Krise zu ziehen, da letztere deutlich gezeigt hat, dass die Undurchsichtigkeit in bestimmten Bereichen des internationalen Finanzsystems nicht erhalten bleiben darf. Dieses Thema wird sowohl von den europäischen Staats- und Regierungschefs bei ihrer Zusammenkunft am 7. November, als auch beim internationalen Gipfeltreffen in Washington am 15. November wieder aufgenommen werden.

Insbesondere die derzeitigen Hindernisse für den Informationsaustausch zwischen den Aufsichtsbehörden der Europäischen Union, der Schweiz und Liechtensteins müssen aufgehoben werden. Aufgrund der Schwerfälligkeit der Verfahren und der mangelhaften Übertragung der europäischen Regeln in nationales Recht stehen die Aufsichtsbehörden heute vor groβen Schwierigkeiten bei der Umsetzung einer angemessenen Zusammenarbeit untereinander. Im Rahmen bilateraler politischer Dialoge auf hohem Niveau wird dieses Thema weiterverfolgt werden.

Schließlich befassten sich die Minister ebenfalls mit der Frage der Bekämpfung der Steuerhinterziehung in Europa. Dabei kamen sie überein, ihre Anstrengungen in dieser Hinsicht zu intensivieren. Des Weiteren einigten sie sich über die Fortsetzung der Arbeit mit Liechtenstein, um zum Abschluss eines Abkommens zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung zu gelangen, welches es ermöglicht, die derzeit bestehenden Schwierigkeiten in ihrer Gesamtheit zu regeln.

  • Aktualisiert am: 05.11.2008
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