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Konferenz “Neue soziale Fragen im sich wandelnden Europa“

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  • Datum: 12.11.2008
  • Ort: Paris, CCI Kléber

Im Rahmen der französischen EU-Ratspräsidentschaft findet am 12. November 2008 in Paris eine Konferenz mit dem Titel "Neue soziale Fragen im sich wandelnden Europa" statt. Diese wird Gelegenheit bieten, auf der Grundlage der Ergebnisse aus der von der Europäischen Kommission organisierten Anhörung und mit Blick auf die Erneuerung der Sozialagenda über Fragen zu diskutieren, die sich in Bezug auf die neuen sozialen Realitäten auf europäischer Ebene stellen. Organisator der Konferenz ist die Direktion Forschung, Analysen, Auswertung und Statistik (DREES).

Die Konferenz knüpft an das im Mai 2008 von der Europäischen Kommission organisierte Forum über die neue Sozialagenda, an die Mitteilung der Europäischen Kommission über die Erneuerung der Sozialagenda von Anfang Juli und an das informelle Treffen der Arbeitsminister vom 10. und 11. Juli 2008 in Chantilly an.
Die Begegnung soll dazu beitragen, die Vorbereitung der neuen Ausrichtungen der europäischen Sozialpolitik fortzusetzen. An der Konferenz, bei der vier Rundtischdebatten die Gegenüberstellung unterschiedlicher Sichtweisen, akademischer Kenntnisse und politischer Ansätze ermöglichen sollen, werden Experten und politische Entscheidungsträger teilnehmen.

Die erste Rundtischdebatte befasst sich mit dem Thema eines sozialen Europas in der Globalisierung. Es soll die Perspektiven des sozialen Europas im Zusammenhang mit der sich ausbreitenden Globalisierung, sowohl unter dem Gesichtspunkt der mit der Einbindung in die Globalisierung verbundenen Zwänge, als auch in Verbindung zur Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung und im Hinblick auf die Zusammenhänge zwischen dem sozialen Europa und den sozialen Grundrechten, aufgreifen.

Das zweite Rundtischgespräch wird sich mit dem Thema der Überalterung und der Solidarität zwischen den Generationen befassen. In dieser Runde sollen die Überlegungen zum Thema der Solidarität zwischen den Generationen fortgeführt werden, über das sich die Arbeitsminister während ihres informellen Treffens am 10. und 11. Juli in Chantilly ausgetauscht hatten.

Die dritte Rundtischdebatte wird die Vielfalt und die soziale Kohäsion behandeln. Sie ermöglicht, dank der Beiträge jeweils eines Vertreters des Europäischen Parlaments, des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses und der Plattform der europäischen NGOs aus dem sozialen Bereich, sich über die Erwartungen der Bürger und die Fähigkeit Europas, konkrete Aktionen durchzuführen, um diese Erwartungen zu erfüllen, klar zu werden.

Das letzte Rundtischgespräch wird sich mit den Instrumenten des sozialen Europas befassen und soll eine Debatte über die zu fördernden Instrumente ermöglichen; welche neuen Instrumente entwickelt und welche bestehenden weiterentwickelt werden müssen.

  • Aktualisiert am: 28.11.2008
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