Seminar zum Aufbau eines "militärischen ERASMUS-Programms"
- Von: 13.11.2008
- Bis: 14.11.2008
- Ort: Paris
Nach dem in Deauville am 2. Oktober erreichten Konsens der Verteidigungsminister der EU befasst sich ein hochrangiges Seminar mit den Umsetzungsmodalitäten dieses europäischen Austauschprogramms.
Am 13. und 14. November 2008 findet in Paris eine hochrangiges Seminar zum Thema "Europäische Initiative für den Austausch junger Offiziere" statt. Dieses Projekt ist, in Anlehnung an das bekannte Studentenaustauschprogramm, besser bekannt unter dem Namen "militärisches ERASMUS-Programm". Das Seminar wird durch den französischen Staatssekretär für Verteidigung und Kriegsveteranen Jean-Marie Bockel in Begleitung des Generals der französischen Armee Henri Bentégeat, dem Vorsitzenden des EU-Militärausschusses, eröffnet. Es wird vom französischen Generalstabschef Jean-Louis Georgelin und seinem tschechischen Amtskollegen, dessen Land als nächstes die EU-Ratspräsidentschaft innehaben wird, geschlossen.
Zu dieser Initiative, über die sich die 27 Verteidigungsminister am 2. Oktober in Deauville verständigt hatten, soll am 10. November anlässlich des Rats "Auswärtige Angelegenheiten und Auβenbeziehungen" eine Absichtserklärung abgeben werden.
Ziel des Seminars ist es, entsprechend dem gemeinsamen Willen der Verteidigungsminister der EU, die Herausforderungen und Umsetzungsmodalitäten dieses Projekts genauer herauszuarbeiten. Institutionelle, politische und akademische Fachleute aus dem zivilen und militärischen Bereich untersuchen dabei die Möglichkeiten und Grenzen dieser Initiative. Bei ihrer Arbeit stützen sie sich auf eine vor drei Monaten durchgeführte europäische Bestandsaufnahme zu den Unterrichtsinhalten und den Austauschprogrammen der Grundausbildungsstätten der Offiziere.
Die Annäherung der Ausbildungen und die Verstärkung des Austauschs zwischen Militärschulen innerhalb der Europäischen Union, also die Themen, die während des Seminars analysiert werden, tragen zur Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Verteidigungskultur bei. Dies ist nicht zuletzt ein Aspekt, den die französische EU-Ratspräsidentschaft mit Unterstützung der anderen EU-Mitgliedstaaten begünstigen möchte.
- Aktualisiert am: 01.12.2008


