Treffen der Kontaktstellen für die Bekämpfung der Kraftfahrzeugkriminalität
Kraftfahrzeugkriminalität
© Ministère de l'intérieur
- Von: 20.11.2008
- Bis: 21.11.2008
- Ort: Paris
Die Verschiebung von gestohlenen Kraftfahrzeugen innerhalb der Europäischen Union verursacht jährlich einen geschätzten Schaden von 15 Milliarden Euro. Vor allem dank der Zusammenarbeit der zuständigen nationalen Behörden ist die Zahl der gestohlenen Fahrzeuge heute rückläufig. Trotz der erzielten Ergebnisse muss die Bekämpfung dieses illegalen Fahrzeughandels, der zumeist mit organisierter Kriminalität in Verbindung steht, fortgeführt werden.
Neue Sicherheitsvorkehrungen der Automobilhersteller (Elektrochips, Sicherheitsschlüssel, Transponder) haben zu einer neuen Form der Kriminalität mit gewalttätigen Übergriffen (Carjacking, Homejacking, Showroomjacking), aber auch mit raffinierten betrügerischen Methoden (falsche Kreditunterlagen, falsche Banküberweisungen, Unterschlagung von Mietwagen, Versicherungsbetrug) geführt.
Mehrere europäische Instrumente ermöglichen die Meldung gestohlener Fahrzeuge in den EU-Mitgliedstaaten und die Bekämpfung ihrer Neuregistrierung: unter anderem das Schengener Informationssystem (SIS). Im Mittelpunkt des Treffens am 20. und 21. November 2008 stehen insbesondere die Rückführung gestohlener Fahrzeuge und die Kontrolle importierter Fahrzeuge.
- Aktualisiert am: 27.12.2008

