Kolloquium "Drogengeld, Schattenwirtschaft und Beschlagnahme von Geldmitteln kriminellen Ursprungs in Europa"
Kolloquium zum Drogengeld
© LPC Adjudant chef Balsamo
- Datum: 21.11.2008
- Ort: Paris, Centre de conférences internationales
Ziel des von der "Mission interministérielle de lutte contre la drogue et la toxicomanie" (interministerielle Mission zur Bekämpfung von Drogen und Drogensucht) organisierten Kolloquiums ist die Einschätzung der durch den Drogenhandel umgesetzten Gelder und ihre Aufteilung sowie die Verbesserung der Maβnahmen und Praktiken zur Aufdeckung, Beschlagnahme und Verwaltung von Geldmitteln kriminellen Ursprungs. 300 Personen - Volksvertreter, Polizeibeamte, Zollbeamte, Richter und Staatsanwälte, Vertreter des Bankensektors und Journalisten - sind eingeladen, an den Gesprächen teilzunehmen. Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:
- Drogengeld im Alltag
- Internationale organisierte Kriminalität
- Schmutziges Geld, Eigenkapital, welche Kanäle werden benutzt?
- Beschlagnahme von Geldmitteln kriminellen Ursprungs, und dann?
Das Kolloquium wird eröffnet von der französischen Ministerin für Inneres, die Überseegebiete und Gebietskörperschaften Michèle Alliot-Marie und beschlossen von der französischen Ministerin der Justiz Rachida Dati. Am Nachmittag wird der Vizepräsident der Kommission Jacques Barrot eine Mitteilung der Kommission zur Beschlagnahmung von Geldmitteln kriminellen Ursprungs verlesen.
Während die Europäische Union einen neuen Aktionsplan zur Drogenbekämpfung erarbeitet, möchte die französische Ratspräsidentschaft dazu beitragen, dass die Drogenproblematik voll erfasst wird. Der illegale Handel mit Drogen ist nach wie vor die lukrativste kriminelle Aktivität. Die enormen Summen, die umgesetzt werden, halten eine Schattenwirtschaft am Leben, die dem sozialen Gleichgewicht schadet und die nationalen, europäischen und internationalen Finanzsysteme gefährdet.
- Aktualisiert am: 22.12.2008

