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Die Begegnungen der Sozialen Experimente in Europa

"Maison de la culture et de la communication", Grenoble, © MC2 "Maison de la culture et de la communication", Grenoble © MC2
  • Von: 21.11.2008
  • Bis: 22.11.2008
  • Ort: Grenoble, Maison de la Culture et de la Communication

Die "Begegnungen der Sozialen Experimente in Europa" werden am 21./22. November unter der Schirmherrschaft des Hohen Kommissars für aktive Solidarität gegen Armut Martin Hirsch in Grenoble organisiert. Mit Blick auf die gestärkte Entwicklung innerhalb der Europäischen Union soll über das soziale Experiment, das ein wichtiges und erfindungsreiches Instrument der Politik zur Armutsbekämpfung ist, debattiert werden.

Soziale Experimente können ein wichtiger Bestandteil sozialer Reformen sowie ein wirksames Instrument für die erfolgreiche Umsetzung der europäischen Strategie der "aktiven Eingliederung" von dem Arbeitsmarkt fernen Personen sein. Es handelt sich um ein sozialpolitisches Mittel, das zunächst in einer oder mehreren Regionen unter Bedingungen eingeführt wurde, die eine Bewertung seiner Auswirkungen im Hinblick auf eine eventuelle Verallgemeinerung ermöglichen.

In Europa besitzen zahlreiche Länder eine Tradition der sozialen Innovation. Einige von ihnen haben sogar Experimente in diesem Bereich entwickelt. Im Hinblick auf die Stärkung der nationalen Armutsbekämpfungsstrategien kann der Rückgriff auf Experimente zur Festlegung einer den Bedingungen angepassten Politik beitragen. Die Veranstaltung wird Gelegenheit zu zahlreichen Debatten rund um soziale Experimente geben, um die Bereiche, Beschränkungen, die Möglichkeiten und die Herausforderungen in Verbindung mit diesem Instrument besser kennenzulernen und zu verstehen. Dadurch soll die Entwicklung sozialer Experimente als effizientes Instrument der Armutsbekämpfung gefördert werden.

Bei der Konferenz sollen vor allem die Bedingungen für die Erarbeitung, die Umsetzung und die Evaluierung sozialer Experimente diskutiert werden. Auβerdem werden die Voraussetzungen für eine gemeinsame Nutzung der Ergebnisse und ihre gegenseitige Übertragbarkeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten in verschiedenen Bereichen zur Debatte stehen (Ausbildung, Mindestlohn usw.)

Die französische EU-Ratspräsidentschaft unterstützt in diesem Rahmen die Einführung staatübergreifender europäischer Experimente. Sie setzt sich aus diesem Anlass ebenfalls für die Schaffung eines Netzwerkes ein, das die gemeinsame Nutzung bewährter Methoden unterstützt. Das Netzwerk wird einerseits aus Organisationen bestehen, die mit der Durchführung solcher Projekte unter Einbeziehung der Betroffenen vertraut sind, und andererseits aus in der Auswertung solcher Prozesse im Bereich der Armutsbekämpfung spezialisierten Forschungs- und Hochschulteams.

Die "Begegnungen der Sozialen Experimente in Europa" führen sowohl politische Verantwortliche und im Bereich der sozialen Eingliederung tätige Personen (Behörden, Gebietskörperschaften, Vereine, Unternehmen, Sozialpartner, usw.) als auch Bewertungsteams aus allen Mitgliedsstaaten zusammen.

Die gesamte Veranstaltung steht der Presse offen.

  • Aktualisiert am: 28.12.2008
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