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Kolloquium über die Verbreitung der darstellenden Künste in Europa

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  • Von: 24.11.2008
  • Bis: 25.11.2008
  • Ort: Paris, Cité universitaire internationale de Paris - Théâtre de la Cité internationale

Im Rahmen der französischen Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union findet am 24. und 25. November 2008 in Paris ein Kolloquium über die Verbreitung der darstellenden Künste statt, zu dem Künstler, Veranstalter, Forscher und europäische Politiker zusammenkommen werden.

Die Direktion Musik, Tanz, Theater und Vorführungen (DMDTS) des Ministeriums für Kultur hat das Französische Amt für die Verbreitung künstlerischen Schaffens (ONDA) mit der Organisation eines Kolloquiums über die Verbreitung der darstellenden Künste in Europa betraut. Die Veranstaltung wurde von der DMDTS in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Ausschuss, bestehend aus einem Dutzend europäischer Persönlichkeiten, aus Fachleuten und Forschern, unter dem Vorsitz der ehemaligen Intendantin des Berliner Hebbel-Theaters und Kopräsidentin des Deutsch-Französischen Kulturrates Nele Hertling vorbereitet.

Das Kolloquium setzt sich insbesondere mit folgenden Fragen auseinander: Ausbildung (Vorbereitung der künftigen Künstlergenerationen auf einen kulturellen Raum von den Ausmaßen Europas), Informationswege (Zugang zu künstlerischen Informationen, Werkzeuge zur Analyse der Austauschprogramme, Erfassung von Daten über die beruflichen, juristischen und sozialen Gepflogenheiten und Regeln), Unterstützung der Verbreitung von Kunst für eine verbesserte Mobilität der Werke (Maßnahmen, Verbesserung der politischen Voraussetzungen, Verantwortung der Veranstalter und Künstler).

Die Professionalisierung des Kulturbereichs, das Entstehen eines großen europäischen Marktes und die Einführung von Programmen zur Förderung der Zusammenarbeit auf EU-Ebene tragen zu einer erhöhten Mobilität der Werke in Europa bei. Es existieren allerdings noch viele Hindernisse, sowohl technischer, als auch kultureller und politischer Natur, die die Mobilität der Werke einschränken und zu großen Unterschieden in Europa führen.

Die Mobilität der Werke und der Künstler ist jedoch eine für Europa wesentliche Angelegenheit. Sie trägt zur Schaffung eines gemeinsamen Kulturraumes der künstlerischen Vielfalt, zum Zusammenhalt und zur Solidarität bei und spielt eine Rolle für die Beziehungen dieses Raumes mit dem Rest der Welt. Die Mobilität ist eine künstlerische und professionelle Notwendigkeit.

Ausgehend von der Bestandsaufnahme der auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene existierenden Praktiken und Maßnahmen und unter Berücksichtigung der Schwierigkeiten, die Künstler und Fachleute in der Praxis antreffen, werden die Teilnehmer aus ganz Europa Vorschläge unterbreiten, um Lösungen für die Förderung der Verbreitung der darstellenden Künste in Europa zu finden.

  • Aktualisiert am: 28.12.2008
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