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Symposium über den Marktzugang: "Die Grenzen für die Unternehmen öffnen"

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  • Datum: 27.11.2008
  • Ort: Paris

Im Laufe des Symposiums tauschen Unternehmensvertreter und nationale und europäische politische Vertreter ihre Ansichten über mögliche Ansätze zur Verbesserung des Marktzugangs von Unternehmen aus.

Das vom französischen Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission organisierte Symposium über den Marktzugang mit dem Titel "Die Grenzen für die Unternehmen öffnen" bietet den europäischen Unternehmen die Möglichkeit, von ihren Schwierigkeiten beim Zugang zu ausländischen Märkten und von den praxisnahen Lösungen, die sie diesbezüglich ergreifen, zu berichten.

Die Europäische Union ist heute, noch vor den USA, die gröβte Welthandelsmacht: Sie repräsentiert 19 % des Welthandels und unterstützt die Liberalisierung des internationalen Handels zum Wohle aller.

Die gemeinsame Handelspolitik der Europäischen Union entspricht einem erheblichen Teil ihrer Außenbeziehungen. Sie regelt die Handelsbeziehungen der Mitgliedstaaten mit dem Rest der Welt und beruht auf einer Ansammlung einheitlicher Rechtsvorschriften.

Darüber hinaus handelt es sich bei der gemeinsamen Handelspolitik um eine ausschließliche Zuständigkeit der Europäischen Union. Diese Zuständigkeit ermöglicht es zum Beispiel der Europäischen Kommission und insbesondere der Handelskommissarin Catherine Ashton auf internationalem Parkett im Namen der 27 EU-Mitgliedstaaten zu verhandeln. In dieser Hinsicht ist die gemeinsame Handelspolitik sicherlich einer der integriertesten europäischen Politikbereiche.

Auf der Grundlage der Mitteilung der Kommission vom April 2007 mit dem Titel "Das globale Europa: Eine verstärkte Partnerschaft für einen besseren Zugang zu ausländlichen Märkten für europäische Exporteure" hat der Rat „Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen“ im Juni 2007 Schlussfolgerungen zu einer "erneuerten Marktzugangsstrategie" verabschiedet. In diesem Kontext findet das Symposium über den Marktzugang statt.

Das ganztägige Symposium beleuchtet vier Themenkomplexe.

Die folgenden Fragestellungen werden behandelt:

  • Die neuen Hemmnisse: Wie können sie durch die Partnerschaft aufgehoben werden?

Das Gegenseitigkeitskonzept im Handelsverkehr mit unseren Partnern ist Kernstück vieler Überlegungen. Eine größere Öffnung der Märkte von Drittländern für die europäischen Unternehmen würde diesen mehr Möglichkeiten zum Ausbau ihrer Aktivitäten bringen. Zudem wäre diese Öffnung eine gerechte Gegenleistung für die Öffnung des Gemeinschaftsmarktes und würde einen lautereren wirtschaftlichen Wettbewerb begünstigen.

  • Die Erwartungen der Unternehmen und die Antworten der Marktzugangsstrategie.
  • Die Verletzungen des geistigen Eigentums: Die neuen Gefahren.

Die geistigen Eigentumsrechten sind entscheidende Elemente im internationalen Wettbewerb geworden und müssen daher besser gechützt werden. Die französische EU-Ratspräsidentschaft will einen lauteren Wettbewerb in einem nachhaltigen Umfeld festigen.

  • Welche Strategie, um Behinderungen beim Marktzugang im Dienstleistungssektor zu erkennen und aufzuheben?

Durch die Anwesenheit von Unternehmensvertretern sowie französischen Ministern und Vertretern der Kommission können die verschiedenen Standpunkte zur Intervention der nationalen und europäischen politischen Institutionen in diesem Bereich zum Ausdruck gebracht werden.

 

  • Aktualisiert am: 29.12.2008
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