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GRIECHENLAND

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Fläche: 131 957 km2 - Bevölkerung: 10,66 Millionen - Hauptstadt: Athen
Amtssprache: modernes Griechisch -  EU - Beitritt: 1981

GRUNDLEGENDES
Die Künste gehören in Griechenland seit der Antiquität zum täglichen Leben. Im Sommer werden in den antiken Theatern Tragödien gespielt wie vor Tausenden von Jahren. Das Kulturerbe des antiken Griechenlands umfasst zahlreiche Bereiche: Dichtung, Theater, philosophische und historische Verträge, Reiseerzählungen. Das westliche Denkmodell, das größtenteils auf der Logik und den Ideen beruht, steht in direktem Zusammenhang mit den griechischen Philosophen Sokrates, Platon und Aristoteles. Auch die Wissenschaften, die Künste und die Politik des Westens haben den Modellen des antiken Griechenlands viel zu verdanken.
Heute ist Nikos Kazantzakis der meistgelesene zeitgenössische Schriftsteller Griechenlands. Dem modernen Griechenland ist es gelungen, eine sehr lebendige dichterische Tradition aufrechterhalten; George Seféris und Odysseus Elytis sind beide Nobelpreisträger.             
Griechenland verfügt ferner über ein äußerst vielfältiges künstlerisches Schaffen im Bereich der bildenden Künste; traditionelle Aktivitäten wie die Stickkunst, die Webkunst oder die Teppichherstellung sind nach wie vor lebendig.
Die in Anatolien am Ende des 19. Jahrhunderts entstandene Musik Rebetika erfährt heute unter der Jugend eine Art Wiedergeburt.      
Im Bereich des Kinos ist Théodoros Angelopoulos der meistgespielte Regisseur; Filme: Der schwebende Schritt des Storches und Die Ewigkeit und ein Tag.

Organisation der kulturpolitik
Das Kulturerbe und die Künste unterliegen in Griechenland der Verantwortung des Kulturministeriums. Ein Teil der Dienste dieses Ministeriums ist dezentral auf ganz Griechenland verteilt (Museen, Ephorat Prähistorischer und klassischer Sammlungen, Ephorat der Byzantinischen Sammlungen und Ephorat der modernen Baukunst); die Verwaltungsdienste befinden sich in Athen.

VERANSTALTUNGEN IN VERBINDUNG MIT GRIECHENLAND

Tandem Frankreich - Griechenland

8. – 22. September in Paris, Unesco
Ausstellung
Hommage an Griechenland
Thema dieser Ausstellung sind die Werke von 38 französischen Künstlern des 20. Jahrhunderts, darunter Henri Matisse, Francis Picabia, Raoul Dufy, André Masson oder Pierre Bonnard. Die in den 1940er Jahren durch den großen Philhellenisten Roger Milliex erfolgte Schenkung dieser Werke ist ein Ausdruck der Freundschaft der französischen Künstler für Griechenland.

Weitere Termine…

6. – 7. Oktober in Paris, internationales Konferenzzentrum Kléber (Salle des ambassadeurs)
Kolloquium
Die griechischen Politiker in Frankrecih: Harilaos Tricoupis, Eleftherios Venizelos, Constantin Karamanlis und Constantin Motsotakis.
Mit der Teilnahme von Schriftstellern, Intellektuellen, Wissenschaftlern und Politikern.

Weitere Informationen :
http://www.amb-grece.fr/presse
http://www.culture.gr/war/index_en.jsp 

  • Aktualisiert am: 04.09.2008
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